Wie du gut durch Krisenzeiten kommst - 12 Strategien

Im Moment erleben sehr viele Menschen auf diesem Planeten eine radikale Umwälzung ihres bisher gewohnten Lebens. Wir sind aufgefordert, in unseren vier Wänden zu bleiben, die Arbeit von zuhause zu erledigen und die Kinder nicht zur Schule zu bringen. Das soziale Leben ist fast lahmgelegt und wenn wir uns in der Öffentlichkeit bewegen, tragen wir Handschuhe und Masken, weil die Gefahr besteht, dass wir uns mit einem Virus, das sich auf der ganzen Welt rasant ausbreitet, anstecken. Das löst bei den meisten Menschen Angst aus, weil viele Sicherheiten im Außen entweder gerade wegfallen oder dabei sind, sich aufzulösen. Hinzu kommt, dass in jedem einzelnen von uns Gefühle schlummern, die, ausgelöst durch die kollektive Angst, plötzlich auftauchen können.

Was also tun, wenn draußen Chaos herrscht und wir energetische Höchstleistungen vollbringen müssen?

Es ist in stürmischen Zeiten nicht immer ganz einfach, die Ruhe im Zentrum des Sturms zu sein.

Doch es gibt Strategien, die uns helfen können, auch in Krisenzeiten gut zurecht zu kommen. Ein paar davon, die meinem gelebten persönlichen Erfahrungsschatz entspringen, möchte ich heute mit dir teilen:

1. Die Kraft der Gegenwart. Sei dir immer bewusst, dass alles, was du hast, der jetzige Moment ist. Versuche, im Hier und Jetzt zu leben, denn niemand kann wissen, was die Zukunft genau bringt. Verbinde dich bewusst mit deinem Atem, sei ganz präsent in deinem Körper und hole dich immer wieder in die Gegenwart zurück, wenn du mit deinen Gedanken in der Vergangenheit oder Zukunft bist.

2. Gefühle willkommen heißen. Wenn unangenehme Gefühle wie Angst oder Trauer auftauchen, dann drück sie bitte nicht weg, sondern lass sie da sein und gib deinen Widerstand gegen sie auf. Werde weich, fühle all das, was gefühlt und angenommen werden will. Hab vor allem Mitgefühl mit dir selbst und du wirst sehen, dass sich alles zum Guten wendet. Liebe und somit Annahme ist die größte Heilkraft!

3. Dankbarkeit. Es gibt, trotz Krise, so viele Dinge, für die du dankbar sein kannst. Dankbar dafür, dass du am Leben bist, dankbar dafür, gesund zu sein, dankbar für deine Lieben und so viel mehr. Dankbarkeit erdet uns, bringt uns in den gegenwärtigen Moment und in eine höhere Schwingungsfrequenz. Egal, was passiert, sei dankbar!

4. Hingabe an das, was ist. Auch wenn es nicht immer einfach ist, aber eine Situation so anzunehmen, wie sie gerade ist, hilft uns, mehr und mehr die Kontrolle aufzugeben und wieder in den Fluss des Lebens zu kommen. Stemme dich nicht mit aller Kraft gegen das, was gerade in deinem Leben ist. Lass den Widerstand los und öffne dich für alles, was das Leben dir schenken will. Was immer das auch ist.

5. Mutter Erde. Gehe so oft wie möglich in die Natur, verbinde dich mit Mutter Erde und ihrer Schönheit. Ein Spaziergang oder eine Wanderung sind erdend, reinigend, energetisierend und klärend und geben dir die Kraft, die du für die Bewältigung deiner Aufgaben benötigst.

6. Meditation. Meditation sollte nicht nur in Krisenzeiten zu deiner täglichen Routine gehören. Dafür musst nicht stundenlang im Lotussitz verbringen. Es reichen fünf Minuten, in denen du einfach still wirst, dich mit deinem Atem verbindest, mit der Erde, der göttlichen Quelle oder deinen geistigen Begleitern. Meditation wird dir helfen, zentriert und in deiner Mitte zu bleiben, ganz verbunden und verankert in dir selbst. 

7. Beten & Vertrauen. Auch wenn das Ritual des Betens für viele altmodisch sein mag, so ist es doch eine wunderbare Form, sich vertrauensvoll an eine höhere Kraft zu wenden. Diese größere Instanz mag für dich Gott sein, die Engel oder ein Meister auf der geistigen Ebene, das Gebet mag vorgefertigt sein oder von dir spontan erdacht - das Wichtigste ist, dass es aus deinem Herzen kommt. 

8. Fingerhalten. Eine von mir heißgeliebte Technik, die ich seit vielen Jahren fast täglich an mir anwende. Sie kommt aus dem Jin Shin Jyutsu, dem japanischen Heilströmen und funktioniert ganz einfach: Du umschließt mit einer Hand jeweils einen Finger der anderen und hälst ihn so lange, wie es sich stimmig anfühlt. Durch das Halten der einzelnen Finger harmonisierst du dein ganzes System und bist schon nach kurzer Zeit wieder in Balance. Das Fingerhalten wirkt auch wunderbar bei Schlafstörungen oder Ängsten. Informationen hierzu findest du in entsprechenden Büchern oder im Internet.

9. Achtsamkeit. Sei nicht nur, aber ganz besonders in Krisenzeiten achtsam mit dir selbst und anderen. Bleib fokussiert in deiner Ausrichtung und versuche, dich so wenig wie möglich ablenken zu lassen von Medien oder anderen Einflüssen. Denn, niemand da draußen wird wirklich eine Antwort für dich haben. Alles, was du brauchst, findest du in dir.

10. Liebe & Verbundenheit. Du bist nicht allein. Sei dir bewusst, dass viele Menschen das Gleiche erleben wie du - wir sitzen alle im selben Boot. Verbinde dich mit Menschen, ruf jemand an, den du vielleicht schon lange nicht mehr gehört hast. Tauscht euch aus und trau dich, auch um Hilfe zu bitten, wenn du einen Rat benötigst oder es dir nicht gut geht. Je mehr wir Liebe und Verbundenheit kultivieren, desto stärker wird auch unser Immunsystem.

11. Schöpferkraft. Du bist nicht machtlos und dem Geschehen ausgeliefert. Ganz im Gegenteil. Du kannst dich jetzt ganz neu ausrichten und bewusst das erschaffen, was du dir wünscht. Wähle, was du für ein Leben leben willst, wer du sein möchtest und in was für einer Welt du sein und wirken willst. Wähle und nutze damit ganz klar deine Schöpferkraft! 

12. Lass es dir gut gehen. Was auch immer geschieht, lass es dir gut gehen und tue etwas, was dir richtig Freude bereitet. Wir brauchen jetzt mehr denn je Menschen, die JA sagen zum Leben, die Qualitäten wie Liebe, Freude, Frieden und Verbundenheit in die Welt und das Kollektivfeld tragen. Deshalb, hab Spaß und lass dir deine Lebendigkeit nicht nehmen!

Ich hoffe sehr, dass die eine oder andere Strategie dich vielleicht inspiriert hat oder eine kleine Hilfe für dich ist und schreib mir gern, wenn du weitere Fragen hast.

DANKE, dass du mit deiner Ausrichtung und deinem Bewusstsein mithilfst, eine neue, schönere Erde zu erschaffen!

"Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln. Man braucht noch gar nicht zu wi!en, was neu werden so". Man mu! nur bereit und zuversichtlich sein."

Luise Rinser

Wie du mit Herausforderungen leichter umgehst

Wir leben in unruhigen Zeiten.

In rasanter Weise finden Veränderungen statt, in der Welt und auch in unserem privaten Alltag. Wir befinden uns mitten in einem Bewusstseinswandel, einer Art Quantensprung der menschlichen Evolution. Alte Systeme und Paradigmen sind dabei, sich aufzulösen und wir alle sind gefordert, neu zu denken, zu handeln und das Alte loszulassen, weil wir spüren, dass vieles keinen Bestand mehr hat.

All dies geschieht natürlich nicht von heute auf morgen, sondern in Etappen oder Wellen.

Dennoch kann ich beobachten, dass sich das Tempo, in dem Veränderungen stattfinden, merklich erhöht hat. Wir sind dadurch einerseits noch mehr gefordert, immer wieder innezuhalten und tief durchzuatmen, andererseits kann Transformation im positiven Sinne dadurch noch schneller geschehen.

Dies darf ich in meiner Tätigkeit als Healing Coach immer mehr erkennen. Menschen, die offen und bereit sind, tiefer in sich zu blicken, um bestimmte Themen zu transformieren, erfahren schneller Heilung als jemals zuvor.

Das zu beobachten und zu begleiten ist wirklich fantastisch!

Sehr viele Menschen befinden sich gerade inmitten einer Umbruchphase, entweder auf gesundheitlicher, familiärer oder beruflicher Ebene. Diese Stadien der Neuorientierung sind oft alles andere als leicht, weil das Alte dabei ist, wegzubrechen und das Neue wiederum noch nicht da ist. Das kann Gefühle der Unsicherheit in uns aufkommen lassen und viele andere Gefühle, die wir früher vielleicht weggedrückt haben, die aber nun von uns beachtet und angeschaut werden wollen.

Egal, welche Gefühle ans Licht kommen, verurteile dich nicht dafür und drück sie bitte nicht weg. Lass sie zu und erlaube es dir, sie voll und ganz zu fühlen. Denn alle Gefühle, auch jene, die wir als negativ oder unliebsam betiteln, sind wichtig und haben ihre Berechtigung. Ja, ich würde sogar sagen, sie sind Geschenke für dich, weil du durch sie sehen kannst, wo du gerade stehst, wo du für dich noch etwas erkennen und vielleicht transformieren darfst. Sie sind ein klarer Indikator für dein Wachstum.

Denn, immer, wenn du dich in einer herausfordernden Situation befindest, du vielleicht von deinen Gefühlen überrollt wirst, hast du die Möglichkeit zu wachsen.

Deshalb: sag dir das einfach immer wieder: "Es ist alles okay. Ich bin dabei zu wachsen."

Denn: immer, wenn du wächst, überschreitest du eine Schwelle, die mal mehr, mal weniger schmerzen kann. Wenn der Körper wächst, tut es auch manchmal weh und wenn deine Seele wächst, kannst du es auch auf unterschiedliche Art und Weise spüren.

Öffne dich für diesen Prozess und verschließe dich bitte nicht. Denn wenn du dich verschließt, lässt du die Veränderung nicht zu und bist nicht im Fluss des Lebens.

Veränderung ist jedoch die Natur aller Dinge, die Natur der Existenz!

Wenn wir uns öffnen, unser Herz ausdehnen und die Veränderung willkommen heißen, ganz in dem Vertrauen, dass das unsere Natur und unser Wesen ist, dann drehen wir den Prozess um und wissen, dass eine Transformation niemals zu unserem Nachteil sein kann.

Genau diese Haltung können wir auch den aufkommenden ungeliebten Gefühlen wie Angst, Wut oder Trauer einnehmen.

Indem wir den Widerstand dagegen aufgeben, innerlich weich werden, uns erlauben, dem Gefühl Raum zu geben, es zu benennen und eins mit ihm zu werden, indem wir uns hingeben, es voll und ganz zu fühlen, löst sich der Druck auf und das Gefühl verschwindet wie von selbst.

Es macht keinen Sinn mehr, unerwünschte Gefühle wegzudrücken und sie in den Untiefen deines "Kellers" zu belassen.

Je mehr du bereit bist, den Widerstand gegenüber etwas Ungeliebtem, sei es eine Veränderung, schmerzliche Gefühle oder anderen Herausforderungen aufgibst, desto schneller heilst du und somit auch die Situation.

Ganz wichtig ist es dabei (insbesondere in Begegnungen oder Konflikten mit anderen Menschen) immer ganz bei dir zu bleiben, damit du aus unserer inneren Kraft heraus fühlen, sprechen und handeln kannst.

Und bitte vergiss nie, liebevoll und sorgsam mit dir umzugehen. Werde immer mehr zum Beobachter deiner selbst und lobe dich in jedem Augenblick dafür, wie gut du alles bewältigst.

Wenn du erst einmal deinen Widerstand gegen das freie Fließen der Gefühle verloren hast, wirst du alle Emotionen schnell gemeistert haben, weil sich durch deine Akzeptanz ihre Frequenz erhöht hat.

 "Probleme" und andere Herausforderungen wirst du dann nicht mehr als solche betrachten, sondern als vorübergehende Erfahrungen oder, noch besser, als wertvolle Geschenke.

Dann kommst du immer mehr in einen Zustand von Gelassenheit und Hingabe, weil du alles einfach annehmen kannst, wie es ist.

Das ist letztendlich wahre Freiheit.

"Was du vermeidest, das beherrscht dich. Sei mit dem, was ist und du bist frei."

Lola Jones

Wie du ungesunden Perfektionismus ablegst und deine Vollkommenheit erkennst

Kennst du das? Du liest dir ein Schreiben zehnmal durch, bevor du es verschickst. Auf eine Prüfung bereitest du dich genauestens vor und wiederholst den Stoff so lange, bis du alles auswendig kannst. Du willst Fehler vermeiden und setzt für dich hohe Standards. Du bewertest dich selbst überkritisch und bist oft unentschlossen, weil du dich immer wieder fragst "Was sagen die anderen?". In deiner Arbeit gibst du nicht 100%, sondern 1.000%, obwohl das niemand von dir verlangt.

Ich kenne das nur zu gut, denn lange habe ich unter ungesundem Perfektionismus gelitten. Und dabei sage ich ganz bewusst „gelitten“, denn er hat in mir so viel Anspannung, Druck und Unzufriedenheit erzeugt.

Als ich vor einiger Zeit das Buch BIG MAGIC von Elizabeth Gilbert las, traf mich folgender Satz mitten ins Herz: „Ich glaube, Perfektionismus ist nur die edle Haute-Couture-Version von Angst. Er ist Angst in schicken Schuhen und Nerzmantel, scheinbar elegant, aber eigentlich voller Panik. Denn hinter dieser glänzenden Fassade ist Perfektionismus nur tiefsitzende existentielle Angst, die wieder und wieder sagt: 'Ich bin nicht gut genug, und ich werde nie gut genug sein.'“

Es ist das Gefühl von nicht gut genug zu sein, wertlos zu sein und eine Angst, den Erwartungen anderer nicht zu entsprechen. Perfektionismus ist ein selbstzerstörerisches Glaubenssystem, das angetrieben ist von dem Gedanken dass, wenn ich perfekt aussehe und alles perfekt mache, die schmerzhaften Gefühle von Scham, Verurteilung und Angst nicht fühlen muss. Im Gegensatz zu gesundem Streben (das sich fragt „Wie kann ich wachsen?“) ist er auf andere fokussiert und mit der Frage verbunden „Was werden sie denken?“.

Dahinter steht nicht Liebe, sondern Angst.

Ich glaube, Perfektionismus ist ein großes Thema unserer Zeit. Wir leben in einer Epoche, in der der Erwartungsdruck tendenziell immer größer wird. Schnelleres Einstellen auf immer neue Situationen ist gefragt, lebenslanges Lernen hat sich als Schlüsselbegriff für lebenslange Selbstoptimierung entwickelt. Aber der Zustand des Optimums ist schlicht unmöglich zu erreichen, weil das Leben dynamisch und ständige Veränderung ist.

Loslassen von Perfektionismus ist deshalb so schwer, weil wir die Angst, nicht gut genug zu sein, nicht sehen wollen. Sie ist besetzt mit Trauer und Scham. Doch wenn wir ganz in unser Leben eintauchen und uns vollständig erleben wollen, dann sollten wir uns dem stellen, denn Perfektionismus hemmt und lähmt uns. Er verhindert, dass wir uns ins Abenteuer stürzen und uns wahrhaft lebendig fühlen.

Dein Verstand will dir einreden, dass du noch nicht soweit bist, dass du nicht vollkommen bist. Perfektionismus hindert dich, er legt dir Steine in den Weg und du wartest, bis du perfekt bist.

Dein Herz und deine Seele streben aber nicht nach Perfektion, denn sie wissen, dass sie bereits vollkommen sind. Ein gutes Beispiel ist die Natur: Sie ist nicht perfekt, aber sie ist vollkommen.

Gut mit Perfektionismus umzugehen, bedeutet für mich daher, mitten hinein zu gehen und ihn in seiner Gänze anzuerkennen. Denn auch Perfektionismus hat seine helle Seite. Er treibt uns an, lässt uns wachsen, manchmal über uns selbst hinaus, und Höchstleistungen erzielen.

Doch wie kann es dir gelingen, ihn langsam abzulegen und mehr und mehr deine Vollkommenheit zu erkennen?

Hier möchte ich dir ein paar Wege aufzeigen:

- Annahme: Der erste ist, dass du deinen Perfektionismus erkennst. Sieh ihn, nimm ihn an und schließe ihn in dein Herz. Dein Perfektionismus hat jahrelang seine Arbeit getan, er hat dich geschützt und vor Schmerz bewahrt. Jetzt aber ist es an der Zeit, ihn zu transformieren und allein schon durch das Erkennen und Annehmen heilst du dich.

- Achtsamkeit: Sei achtsam und beobachte dich genau, wann du perfektionistisch bist. Wenn du dich ertappt hast, dann tritt einen Schritt zurück und entspanne dich. Geh aus der Situation heraus und frage dich, ob es dir wirklich dient, so zu denken und zu handeln. Frage dich: Was würde mein Herz dazu sagen?

- Selbstliebe: Lerne, dich selbst zu lieben. Lerne, ALLES an dir zu lieben. Damit meine ich, nicht nur deine hellen Seiten, deine tolle Persönlichkeit, deine Talente und Gaben, sondern auch die Schatten. Das, was du nicht gerne sehen willst, weil es Schmerz verursacht. Hab Geduld mit dir, denn dich selbst voll und ganz zu lieben, ist ein lebenslanger Prozess und vielleicht nie ganz abgeschlossen.

- Selbstakzeptanz: Akzeptiere, dass du nicht perfekt sein kannst, sondern erst heil wirst, wenn du auch deine sogenannten Fehler, deine schwierigen Eigenschaften und Schatten in dein Herz geschlossen und umarmt hast. Akzeptiere, dass du Angst hast, nicht gut genug zu sein. Akzeptiere, dass du dich zuweilen wertlos fühlst. Akzeptiere, dass du gesehen und geliebt werden willst. Akzeptiere, dass du Fehler machst. Wir sind Menschen!

- Selbsterkenntnis: Schau dir deine Denkmuster an. Frage dich, woher deine inneren Überzeugungen, perfekt und ohne Fehler sein zu wollen, kommen. Traue dich, genau hinzusehen und zu erforschen, wann und in welchen Situationen diese Überzeugungen entstanden sind. Dieser Bewusstwerdungsprozess ist schon ein großer Schritt der Heilung. Daher trau dich, genau hinzusehen und hol dir Unterstützung, wenn du alleine nicht weiterkommst. Bewusstseinsmethoden wie z. B. ThetaHealing können hier sehr hilfreich sein.

- Affirmationen: Arbeite mit positiven Affirmationen wie „Ich bin gut genug“, „Ich liebe mich so wie ich bin“, „Alles, was ich tun kann, ist mein Bestes zu geben“, „Ich bin vollkommen“, "Ich vertraue" usw.

- Lachen: Lach mal über dich selbst und nimm dich nicht zu ernst. Das entspannt und kann dir helfen, aus dem Verstand zu kommen. Lachen öffnet dein Herz und ist unglaublich heilsam!

- Mitten hindurch und darüber hinauswachsen: Wenn dich der Perfektionismus daran hindert, ein tolles Projekt anzugehen, dich selbständig zu machen, deinen Herzensweg zu gehen, gehe mitten in den Perfektionismus hinein. Lass alle Widerstände gegen dieses Denken los und fülle ihn mit Liebe. Dadurch überwindest du ihn und wächst sogar über ihn hinaus.

- Verbindung mit der Quelle: Wenn du dich wieder einmal dabei ertappst, in die Perfektionismusfalle zu treten, dann kannst du folgende kurze Übung machen. Sie könnte dir helfen, ungesunden Perfektionismus abzulegen und immer mehr zu erkennen, dass du bereits vollkommen bist:

Gehe zuerst einmal aus der Situation heraus, tritt einen Schritt zurück und beobachte dich selbst liebevoll.

Dann schließe sanft die Augen und atme ein paar Mal tief ein und aus. Erde dich, indem du dir vorstellst, wie aus deinen Fußsohlen lange Wurzeln tief in die Erde hineinwachsen. Stell dir vor wie ein wunderschöner alter Baum vor dir steht, mit dickem Stamm und üppiger Baumkrone. Verbinde dich mit diesem Baum.

Dann konzentriere dich auf dein Herz und stelle dir vor, wie aus deinem Herzen eine Lichtsäule nach oben aufsteigt, immer höher, immer weiter, bis sie die Quelle der Liebe, das höchste Licht, erreicht hat und dich an sie anbindet. Spüre, wie sich die Liebesenergie in der Lichtsäule anfüllt und sich auf den Weg zu dir, zu deinem Herzen macht. Wie ein Sog fühlt es sich an und wenn die Energie ankommt, ergießt sie sich warm in dein Herz. Von dort breitet sie sich in alle Richtungen aus und verströmt die Kraft der Liebe in dein ganzes Sein. Jeder Zweifel, jede Unsicherheit, jede Angst wird weggespült und du spürst, wie du dich in dieser Liebe immer weiter ausdehnst. Dem, was dich hat klein fühlen lassen, gibst du keinen Raum mehr.

Wenn du genug aufgetankt bist mit Liebe, komme mit deiner Aufmerksamkeit wieder in deinen Körper und in das Hier und Jetzt zurück. Atme ein paar Mal tief ein und aus und bewege dich.

Nach dieser kleinen Meditation wirst du dich entspannt, geliebt und voller Vertrauen fühlen.

Du spürst, dass du mit deinem höheren Bewusstsein verbunden bist und dass Liebe und Vollkommenheit dich tragen.

"Liebe macht vollkommen!"

Michelangelo Buonarroti

Verzeihe dir selbst und werde frei

Wir alle haben im Laufe unseres Lebens schon Situationen erlebt, in denen wir verletzt wurden, in denen andere Menschen uns durch ihr Verhalten Schmerzen zugefügt haben. Ich kenne niemanden, der diese Erfahrung nicht gemacht hat.

Wenn wir uns auf den spirituellen Weg, den Weg der Heilung, begeben und bereit sind, uns die Themen der Vergangenheit anzusehen und loszulassen, kommen wir an dem Thema Vergebung

meistens nicht vorbei. Es ist eine Thematik, in der sehr viele Widerstände, aber auch die größte Heilung steckt. Alles, was wir nicht vergeben können, ob wir uns nun dessen bewusst sind oder nicht, hindert uns daran, im Leben voranzuschreiten. Manchmal drehen wir uns gefühlt im Kreis, weil wir immer wieder ähnliche Erfahrungen mit verschiedenen Menschen machen, die unsere tiefsten Verletzungen berühren. Sehr wahrscheinlich ist es dann so, dass es in unserer Vergangenheit etwas gibt, das wir anderen oder uns selbst nicht vergeben haben. Oft liegt das so weit zurück, dass wir gar nicht mehr den Zusammenhang zu unseren heutigen Erfahrungen herstellen können. So mancher Schmerz liegt auch in früheren Leben und ist in der Erinnerung unserer Seele abgespeichert, so dass wir es fühlen, ohne uns dessen bewusst zu sein.

In meiner Heilarbeit kann ich des Öfteren beobachten, dass Menschen eher dazu bereit sind, anderen zu verzeihen, als sich selbst zu vergeben. Ich persönlich kenne das auch aus meinem Leben. Ich konnte vieles und vielen vergeben, aber mir selbst wirklich zu verzeihen, fiel mir schwer. Erst als ich merkte, dass ich mich selbst nicht richtig liebte, erkannte ich, dass ich diesen wichtigen Schritt machen musste, um loslassen zu können und frei zu sein.

Für mich begann ein Weg, mir alles zu verzeihen, was ich anderen und vor allem mir selbst angetan hatte. Ich habe mir verziehen, dass ich schlecht von mir dachte, dass ich nicht gut auf mich aufgepasst habe, dass ich mich mit Menschen umgab, die nicht gut für mich waren. Ich habe es damals nicht besser gewusst.

Erst als ich mir selbst vergeben konnte, begann ich, mich wahrhaft selbst zu lieben. Ich habe gelernt, dass ich Fehler machen darf, dass ich nicht perfekt sein muss, dass es zum Menschsein dazugehört, verletzt zu werden und manchmal andere zu verletzen. Als ich mir selbst vergeben konnte, wollte ich mein Herz nicht mehr verschließen, weil es nicht den Anspruch auf Perfektion, sondern auf Lebendigkeit hat. Ich lerne, jede Erfahrung als Geschenk zu sehen, das mich wachsen lässt.

Ich möchte dir hier eine Übung vorstellen, wie ich die Selbstvergebung praktiziere, und vielleicht hast du Lust, diese schnelle und effiziente Technik selbst auszuprobieren. Es handelt sich dabei um eine kleine Meditation, die wenig Zeit benötigt, aber sehr effektiv ist. Und so kannst du die Meditation gestalten:

Setze dich bequem hin, schließe die Augen und stelle beide Füße auf den Boden. Atme ein paar Mal tief ein und aus und lasse deinen Atem ruhig fließen. Spüre, wie du langsam ruhiger und entspannter wirst.

Stell dir nun vor, wie aus deinen Fußsohlen Wurzeln aus hellem Licht tief in die Erde hinein wachsen. Sieh, wie sich die Wurzeln in der Erde in alle Richtungen ausbreiten und spüre wie du dadurch fest in der Erde verankert wirst. Nimm noch einmal ein paar tiefe Atemzüge.

Dann lege eine Hand auf dein Herz und konzentriere dich ganz auf deinen Herzbereich. Spüre, wie dein Herz schlägt. Es schlägt etwa 100.000 Mal pro Tag für dich, ohne dass du dafür etwas tun musst. Ist das nicht ein Wunder? Bedanke dich bei deinem Herzen, dass es so gut für dich arbeitet.

Dann stell dir vor, wie du in dein Herz hineingehst. Spüre, wie es sich anfühlt, in deinem Herzen zu sein und nimm alles aufmerksam wahr. Stelle dir nun bitte vor, wie du einen Weg entlang gehst. Dieser Weg führt dich in einen Garten, der zu einem Haus gehört. Du gehst durch den Garten und klopfst an die Haustür. Nimm wahr, welche Beschaffenheit diese Tür hat. Ist es schwere Holztür, handelt es sich um eine Tür aus Metall oder etwa aus Glas? Du klopfst nochmal und jemand öffnet dir. Dieser Jemand bist du selbst.

Begrüße dich und betrachte dich aufmerksam. Frage dich, wie es dir geht und frage dich, was du brauchst, damit es dir besser geht. Wenn du vielleicht etwas benötigst wie Zuwendung, Geborgenheit oder Liebe, dann kannst du in diesem Moment die Urquelle, die Engel oder andere Lichtwesen bitten, dies in dir zu integrieren. Beobachte, was sich verändert, wie alles harmonisiert wird und wie sich dein Herz erleichtert.

Frage dich jetzt, ob du vielleicht noch etwas benötigst, damit es dir absolut gut geht. Integriere auch dies.

Lasse dann aus deinem Herzen eine helle Lichtbrücke zu dem Herzen der Person, die in der Tür steht, wandern und sende über diese Verbindung so viel Liebe, wie es dir im Augenblick möglich ist.

Dann sprich bitte: "Meine Liebe/mein Lieber, bitte verzeih mir, verzeih mir bitte alles, was ich dir angetan habe. Es tut mir so leid, aber ich wusste es nicht besser. Bitte vergib mir, dass ich....(hier kannst du alles einfügen, für das du dich schuldig fühlst). Bitte verzeih es mir aus tiefstem Herzen. Ich liebe dich so sehr und ab jetzt werde ich besser auf dich achten und dafür sorgen, dass es dir immer gut geht. Du bist der wichtigste Mensch in meinem Leben. Ich liebe dich."

Nun beobachte, was mit deinem Ich, das in der Tür steht, geschieht. Vielleicht kannst du wahrnehmen, dass diesem Ich die Tränen herunterlaufen, dass dieses Ich sich freut. Vielleicht kannst du auch sehen, dass ihr euch umarmt und wie die Liebe zwischen euch frei fließt. Lass alles geschehen und beobachte einfach, was sich tut.

Wenn du das Gefühl hast, dass es im Augenblick gut ist, wie es ist, bedanke dich bei deinem Ich, öffne die Augen und komme mit deinem Gewahrsein wieder ins Hier und Jetzt zurück.

Du kannst diese Übung so oft wiederholen, wie du willst und natürlich auch dazu verwenden, um anderen zu vergeben.

Wenn du dir selbst vergibst, heilst du.

Wenn du dir selbst vergibst, wächst deine Liebe zu dir selbst.

Wenn du dir selbst vergibst, wächst die Liebe zu anderen.

Wenn du dir selbst vergibst, heilst du dich und die Welt.

Danke, dass du mit deiner Selbstvergebung hilfst, eine friedvolle und liebevolle Welt zu erschaffen.

"Vergebung besteht darin, das Vergangene loszulassen und sich darüber klar zu sein, dass, auch wenn etwas falsch war, der Weg nach vorne damit beginnt, dass wir neu anfangen."

Jack Kornfield

Wie du mit Hilfe deiner Vorstellungskraft deinen Tag schöner machst

Seit einiger Zeit habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, mit Hilfe meiner Vorstellungskraft den bevorstehenden Tag, den nächsten Monat, das kommende Jahr im Voraus bewusst zu kreieren und positiv zu gestalten. Dabei geht es mir nicht nur darum, dass mein Leben schöner wird, sondern auch das Leben aller Menschen in meinem Umfeld und derer, denen ich im Laufe der Zeit begegne.

Denn eines sollte uns immer bewusst sein: Wir Menschen sind Schöpferwesen, ausgestattet mit einem machtvollen Potenzial an kreativer Kraft. Mit dieser Kraft sind wir in der Lage, nicht nur unser Dasein zu verbessern und zu transformieren, sondern wir haben durch sie auch eine enorme Wirkung auf andere Menschen.

Hier ein Tipp für eine kleine Meditation am Morgen, zu Beginn eines Monats oder am Anfang eines Jahres. Diese Visualisierungsübung ist schnell gemacht, kostet nicht viel Zeit und kann auch auf dem Weg in die Arbeit im Bus, in der U-Bahn oder im Zug gemacht werden. Und so kannst du die Meditation gestalten:

Setze dich bequem hin und stelle beide Füße auf den Boden. Atme ein paar Mal tief ein und aus und lasse deinen Atem ruhig fließen. Spüre, wie du langsam ruhiger und entspannter wirst.

Stell dir nun vor, wie aus deinen Fußsohlen Wurzeln aus hellem Licht tief in die Erde hinein wachsen. Sieh, wie sich die Wurzeln in der Erde in alle Richtungen ausbreiten und spüre wie du dadurch fest in der Erde verankert wirst.

Dann stell dir vor, wie du am Anfang eines Weges stehst. Sende in deiner Vorstellung einen Lichtstrahl auf diesen Weg, sodass er hell erleuchtet wird. Nun kannst du wahrnehmen, dass dieser Weg mit Steinen gepflastert ist, die aus purem Gold sind. Das ist DEIN Weg, er ist golden und sehr, sehr kostbar!

Sieh nun, wie am Wegesrand Menschen auf dich warten. Sie warten darauf, von dir begrüßt und ispiriert zu werden. Sie warten nicht auf irgendjemand. Sie warten genau auf DICH.

Stell dir nun vor, wie du den Weg betrittst und auf deinem goldenen Weg langsam voranschreitest. Und jedes Mal, wenn du einen dieser goldenen Steine mit deinen Füßen berührst, verwandelt sich der Stein in Liebe. Spüre, wie sich die Liebe überall ausbreitet, dich einhüllt und dich zu einem Wesen macht, das Liebe verströmt. Diese Liebe verzaubert dich komplett und du spürst Erfüllung und Frieden. Doch nicht nur du wirst durch diese Liebe verzaubert, sondern auch die Menschen, mit denen du in Kontakt kommst.

Sieh, wie alles zu Liebe wird, was du mit deinen Füßen berührst. Dein Weg wird dadurch immer mehr zu einem goldenen Weg der Liebe. Du spürst, wie sich dein Herz öffnet und du in dieser wundervollen Liebe badest.

Du gehst weiter auf deinem Weg und durch die Liebe, die du bist und verströmst, kannst du eine Leichtigkeit fühlen und ein Vertrauen, das du vorher nicht kanntest. Aber jetzt weißt du, dass du von Liebe getragen wirst.

Mit diesem warmen Gefühl von Liebe, Leichtigkeit und Vertrauen machst du dich auf in den bevorstehenden Tag, in den kommenden Monat oder in das kommende Jahr.

Durch die Magie der Visualisierung hat sich etwas in dir verändert und du wirst dadurch deinen Fokus immer mehr auf das Positive richten. So kann sich dein Leben nach und nach auf wundersame Art und Weise verändern.

Diese kleine magische Meditationsreise kannst du jederzeit anwenden und ausbauen, indem du dir all das vorstellst, was an einem bestimmten Tag ansteht und du visualisierst, wie du alles mit Leichtigkeit und Vertrauen, getragen von dem wundervollen Gefühl von Liebe, bewältigst.

Danke, dass du mit Hilfe deiner Vorstellungs- und Schöpferkraft nicht nur dein Leben schöner machst, sondern auch das von Mutter Erde und aller Lebewesen.

"Die Logik bringt dich von A nach B, deine Vorstellungskraft bringt dich überall hin."

Albert Einstein

Mit Hochsensibilität besser leben

Bis vor ein paar Jahren wusste ich gar nicht, dass ich hochsensibel bin. Sicher, ich war schon immer sehr feinfühlig und habe die subtilsten Schwingungen wahrgenommen. In großen Menschenmengen fühlte ich mich nie besonders wohl und wenn ich zuviel Stress hatte, brachte dies mein ganzes System zum Erliegen. Mir war vieles bewusst, doch eine Bezeichnung für meinen "Zustand" hatte ich nicht.

Vor einigen Jahren, als ich mich mitten in einem Prozess der Selbstfindung und Neuentdeckung befand, bekam ich zufällig ein Buch in die Hände, das sich mit dem Thema "Hochsensibilität" beschäftigte. In dem Werk wurde ziemlich genau beschrieben, was es bedeutet, hochsensibel zu sein und welche Merkmale dieses Phänomen hat. Das Buch war für mich eine Offenbarung, denn innerhalb von zwei Stunden, in denen ich das Buch las, wusste ich, dass ich nicht etwa merkwürdig, komisch oder anders bin, sondern hochsensibel. Endlich hatte ich einen Begriff und eine Erklärung für bestimmte Vorkommnisse und Verhaltensweisen in meinem Leben gefunden!

Normalerweise bin ich ein Mensch, der sich ungern in Schubladen stecken lässt und Etikettierungen vermeidet. Doch mich selbst als hochsensibel erkannt zu haben, hat bei mir viel Positives bewirkt: Endlich konnte ich mich selbst besser akzeptieren und meine "vermeintlichen" Schwächen wie zu empfindsam, zu emotional, zu empathisch zu sein, annehmen. Ich habe erkannt, dass Hochsensibilität nicht nur eine große Herausforderung ist, sondern auch ein großes Geschenk.

Daher mein Rat an jeden, der ahnt, hochsensibel zu sein: Bitte beschäftige dich mit diesem Thema, denn allein das Bewusstwerden und das Erkennen der Hochsensibilität verschafft große Erleichterung und die Befreiung von Schuldgefühlen oder Selbstzweifeln.

Mittlerweile weiß ich, dass fast jeder Fünfte hochsensibel ist. Sehr viele meiner Klienten sind hochsensibel und auch in meiner Familie gibt es mehrere Hochsensible. Über das Thema gibt es mittlerweile einige Publikationen und auch im Internet wurde viel darüber veröffentlicht. Dennoch glaube ich, dass es wichtig wäre, das Phänomen noch mehr zu erforschen und verstärkt an die Öffentlichkeit zu bringen. Denn es gibt sehr viele Menschen, insbesondere Erwachsenen, die gar nicht wissen, dass sie hochsensibel sind. Meist ist ihre Hochsensibilität verborgen unter einer ganz anderen Persönlichkeitsstruktur, die sie sich angeeignet haben, um in der Gesellschaft zu bestehen und nicht unterzugehen. Denn größtenteils gilt es noch immer als Schwäche, sensibel, feinfühlig oder empathisch zu sein. Zum Glück verändert sich das Bewusstsein diesbezüglich gerade ein wenig, zumindest ist das mein Eindruck. Denn je mehr Menschen ihre Sensitivität, ihre Empathie und Hochsensibilität erkennen und annehmen, desto besser sind wir in der Lage, diese Erde schöner und friedvoller zu machen.

Doch wie kann man es als Hochsensibler schaffen, stabil und gut in seiner Mitte zu bleiben?

Hier ein paar Tipps, die mir und anderen Menschen sehr geholfen haben:

- Einstellung: Eine positive Haltung zur Hochsensibilität ist wichtig. Erkennen, dass diese feinfühlige Hochbegabung der Sinne ein Geschenk ist!

- Erdung, Erdung, Erdung: Es macht einen immensen Unterschied, wenn jeden Tag bewusst darauf zu achten, sich zu erden. Dass kann geschehen durch Visualisieren (Wurzeln, die aus den Fußsohlen in die Erde

hineinwachsen), Sport, Spazierengehen in der Natur, Tanzen, Springen, mittels Essenzen oder Heilsteine.

Meiner Wahrnehmung nach sind die oberen Energiezentren bei Hochsensiblen meist stark aktiviert und offen, hingegen die unteren Chakren häufig blockiert. Tägliche Erdung (auch mehrfach) und/oder Chakrenharmonisierung können hier helfen.

- Schutz: Hier ist vor allem energetischer Schutz gemeint. Am besten durch Visualisieren einer blauen Schutzkugel oder eines blauen Schutzmantels. Es können auch Heilsteine (Turmalin) oder Essenzen (Turmalinschwingung) verwendet werden. Meine Erfahrung ist allerdings: Wenn man gut geerdet und in seiner Mitte ist, dann benötigt man keinen zusätzlichen Schutz.

- Rückzug: Akzeptieren und zulassen, dass man öfters mal Rückzug und Zeit für sich benötigt. Spaziergänge alleine in der Natur können hier sehr heilsam sein.

- Zentrierung: Hier kann ich tägliche Meditation empfehlen. Wenn man wenig Zeit hat, dann reichen 5 Minuten völlig aus. Aber es macht einen großen Unterschied, wenn man seine Sinne für bestimmte Zeit (am besten früh morgens oder am Abend) zurückzieht und sich auf sich und den Atem fokussiert.

Meditation hilft auch, mehr bei sich zu bleiben. Durch die starke Empathie besteht bei Hochsensiblen oft die Gefahr, sich zu verlieren. Besser wäre es jedoch, sich selbst zu stärken und zentriert zu bleiben. Damit einher geht, immer darauf zu achten, dass es einem gut geht.

- Gemeinschaft: Wenn möglich, sich mit Menschen umgeben, die einem gut tun und Menschen vermeiden, die zu anstrengend oder kraftraubend sind. Grenzen setzen und gut auf sich selbst achten (sich selbst stärken und sich nicht verlieren).

- Ernährung: Gut auf sich und seine Ernährung achten, d.h. regelmäßige Mahlzeiten einnehmen, am besten Lebensmittel, die gar nicht oder so wenig wie möglich verarbeitet sind. Viel reines Wasser trinken.

- Schlaf und Ruhepausen: Genügend Schlaf und regelmäßige Ruhepausen sind generell wichtig, besonders aber, wenn man hochsensibel ist. Schlafmangel bewirkt Energieverlust und man wird schneller aus seiner Mitte geworfen.

- Umgebung: Darauf achten, dass man an einem ruhigen Wohnort mit guter Energie lebt, am besten in der Nähe von Natur. Wichtig wäre es auch sicherzustellen, dass die Wohnung bzw. Möbel möglichst schadstoffarm sind. Dasselbe gilt für Kleidung, Reinigungsmittel und Kosmetika.

Sicher könnte man die Liste hier weiter fortführen, aber ich denke, dass Wichtigste ist gesagt. Mir und anderen Hochsensiblen haben die o.g. Punkte jedenfalls sehr geholfen, ein stabileres und ausgeglicheneres Leben zu führen.

Wenn ihr weitere Fragen rund um das Thema "Umgang mit Hochsensibilität" habt, könnt ihr mir gerne schreiben.

Ich freue mich auf den Austausch!

"Hochsensible Menschen kamen nicht in diese Welt, um Opfer zu sein. Wir kamen, um Krieger zu sein. Sei mutig. Gib nicht auf. Wir brauchen alle Männer und Frauen an Deck."

Anthon St. Maarten

Die Stille in dir

Manchmal scheint mir, dass die Welt im Außen immer lauter wird. Wir sind immer mehr Lärm, einer Fülle von Informationen und vielen Sinneseindrücken unterschiedlicher Art ausgesetzt. Und das fast ständig und meist rund um die Uhr. 

Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich immer mehr Menschen nach Stille und Ruhe sehnen. Dabei geht es den meisten nicht nur darum, stille Orte aufzusuchen, an denen man schnell Erholung findet. 

Viele Menschen wünschen sich, Zugang zu bekommen zu einer tieferen Ebene in sich. Denn in jedem Menschen ist Stille und es gibt diesen inneren Ort, der voller Geborgenheit und Liebe ist. Es ist ein Ort, an dem das gesamte Universum zusammenfindet und an dem wir erfahren können, wer wir wirklich sind.

Diesen Ort können wir aufsuchen, wann immer wir wollen. Und das Schöne ist, dass wir, um dorthin zu gelangen, kein Flugzeug besteigen oder einen langen Fussmarsch bewältigen müssen. Es ist eine Reise in unser tiefstes inneres Wesen. 

Häufig geschieht dies über die Meditation. Wenn wir uns bewusst mit unserem Atem verbinden, die Außenwelt für eine Weile loslassen und tief eintauchen in unser Innerstes, ist diese Stille jederzeit erfahrbar. 

Manchmal ist es gar nicht nötig zu meditieren, sondern wir erfahren Stille, wenn wir völlig eins mit uns sind, wenn wir ganz im Hier und Jetzt leben und uns verbunden fühlen mit einem Menschen oder einer Tätigkeit, die uns absolute Freude und Zufriedenheit schenkt. 

Wenn wir die Stille in uns suchen, ist es bestimmt hilfreich, stille Orte aufzusuchen. Sie können uns Ruhe, Kraft und neue Energie schenken. Wenn wir aber die Stille in uns noch nicht erfahren haben und wir ständig mit unseren Gedanken, der Vergangenheit und der Zukunft beschäftigt sind, dann wird uns die Welt im Außen das auch spiegeln. Denn wie Innen so Außen, wie Außen so Innen, das sagt eines der universellen Gesetze. 

Wenn wir mehr und mehr die Stille in uns aufsuchen, dann werden wir auch mehr Stille im Außen vorfinden.

Die innere Stille ist ein Ort, wo wir unseren Anker setzen können. Von diesem Ort der Stille aus, unserem Ankerplatz, können wir uns aufmachen in die Welt, in die Weite, wissend, dass wir verbunden sind mit unserem inneren Kraftort, der immer in uns ist. So ist es auch möglich, unter vielen Menschen, zum Beispiel in einer Großstadt, durch die Verbindung mit unserem Innersten Stille zu erfahren. 

Wenn wir lernen, immer mehr im Hier und Jetzt zu leben, dann sind wir in ständiger Verbindung mit der Stille. 

Diese Stille zu erfahren, ist ein ganz wundervolles Gefühl, das man schwer in Worte fassen kann. In dieser Stille ist Nichts und aus diesem Nichts entspringt ganz viel. Wenn man es zulässt und in dieser Stille die Ohren des Herzens weit aufmacht, kann man in dieser Stille viel entdecken und erfahren. Schöpferische Prozesse haben in der Stille ihren Anfang und gehen daraus hervor. Aus der Stille heraus kommen neue Ideen und man kann sich als Mensch neu erfahren. 

Die Stille ist Nichts und gleichzeitig ein wahrer Schatz, durch den unser Leben reicher und freudvoller wird. Dieser Schatz ist und war immer schon da. Es geht darum, ihn zu heben und ihn nach und nach für sich zu entdecken. 

"Denn der Raum des Geistes, dort, wo er seine Flügel öffnen kann, das ist die Stille."

Antoine de Saint-Exupéry

Thetahealing - ein Weg in die Freiheit

Das Leben ist eine lange Reise. Und wir, die wir uns auf dieses spannende Abenteuer eingelassen haben, dürfen während dieser Reise, die uns von unserem Ursprung und wieder dorthin zurück führt, viele verschiedene Erfahrungen machen. 

Manchmal liegt auf dieser Lebensreise der Weg klar und deutlich vor uns und wir wissen genau, wohin es geht.

Doch nicht selten gibt es Zeiten, in denen wir nicht genau wissen, was wir tun sollen und sprichwörtlich im Nebel stehen. Wir kommen nicht weiter und drehen uns im Kreis. Oft reagieren wir dann physisch auf die Unsicherheiten, die diese Lebensphasen mit sich bringen, und werden krank. Oder wir fühlen uns allein, hilflos und sehen uns als Opfer der Umstände. 

Doch tief in uns spüren wir meistens ein Sehnen und Hoffen nach etwas, was wir manchmal gar nicht so richtig benennen können. Wir wissen intuitiv, dass es da noch mehr gibt und machen uns auf die Suche.

Oft beginnt diese Suche im Außen, doch die äußere Welt kann uns in der Regel nur vorübergehend Frieden bringen. Denn das, nach dem wir WIRKLICH suchen, ist ein geheimer Schatz, der tief in unserem Inneren verborgen ist. Es ist unser wahres Selbst, unsere wahre Natur, die von vielen Schichten, Schleiern und Schutzmauern umgeben ist. 

Es gibt unzählige Wege, um zu diesem wertvollen Schatz zu gelangen. ThetaHealing ist einer davon. ThetaHealing ist eine wundervolle und sehr effiziente Heilmethode, um Zugang zu den Reichtümern zu finden, die in uns sind: unser inneres Wissen, grenzenlose Freiheit, tiefer Frieden, bedingungslose Liebe und ein unbegrenztes Potenzial, das nur darauf wartet, nach und nach entdeckt und befreit zu werden. 

Bei einer ThetaHealing-Sitzung wird durch die bewusste Verbindung mit der Quelle allen Seins das Gehirn in den Theta-Zustand versetzt. So wird eine Tür zum Unterbewusstsein geöffnet und es können sich dadurch tiefe Zusammenhänge erschließen. Somit ist ein Theta-Heiler in der Lage, im Unterbewusstsein der Klientin/des Klienten zu lesen und positiv verändernd oder erschaffend einzugreifen. Im Theta-Zustand ist es möglich, die tiefen Ursachen von Blockaden zu erkennen, sie aufzulösen und so die Schleier, die uns von unserem wahren Selbst trennen, nach und nach zu lüften. 

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich bei der Klientin/dem Klienten um ein körperliches, geistiges oder seelisches Problem handelt, denn ThetaHealing arbeitet ganzheitlich und bezieht alle Ebenen des Seins mit ein. Durch die Verbindung mit der Quelle geschieht während einer Heilsitzung das, was in dem Moment geschehen soll und was gerade richtig und wichtig für die Klientin/den Klienten ist. 

ThetaHealing ist eine sehr vielfältige Heilmethode und es gibt unterschiedliche "Werkzeuge", mit denen man arbeiten kann. Neben der bereits angesprochenen Auflösung von Blockaden auf allen Seinsebenen, kann z.B. Kontakt mit dem Schutzengel, dem Höheren Selbst oder mit den Ahnen hergestellt werden, es kann Heilung des Inneren Kindes stattfinden, eine Zukunftslesung vorgenommen werden und vieles mehr. 

Durch die Verbindung mit der Quelle allen Seins ist letztendlich alles möglich und so geschehen häufig kleine und große Wunder.

Für mich ist ThetaHealing ein wunderbarer Prozess der Selbsterkenntnis und ein Weg in die Freiheit. Durch das Auflösen begrenzender Denkmuster und hinderlicher Blockaden können wir uns nach und von allem Trennenden befreien, bis es nur noch das reine Sein gibt.

Es ist nicht nur unser Geburtsrecht, sondern unsere wahre Natur, dieses Leben zu genießen und in Fülle, Liebe und Freiheit zu leben.

"Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken."

Galileo Galilei

Die sechs Sinne und der innere Kompass

Neulich sah ich eine interessante Reportage zum Thema "Askese". Es ging darum, dass in unserer Zeit des materiellen Überflusses immer mehr Menschen bewusst Verzicht üben und ihren Lebensstil vereinfachen. In dem Format wurde unter anderem ein junger Mann interviewt, der aus der Großstadt in den Wald gezogen war, um dort in einer einfachen Hütte - ohne Heizung und fließendes Wasser - im Einklang mit der Natur zu leben.

Der Mann berichtete davon, dass sein Leben im Vergleich zu früher manchmal etwas beschwerlicher sei, dafür habe er aber Sinneserlebnisse und -eindrücke, die er so in der Stadt nicht gekannt hatte. Die Einfachheit und Klarheit, die er durch seine geistige und materielle "Entrümpelung" erfahren durfte, sei für ihn wichtiger als viele Annehmlichkeiten, die ihm sein früheres Leben in der Großstadt bot. 

Nun, ich gebe zu, dass nicht jeder für ein minimalistisches Leben im Wald geschaffen ist, um so seine Sinne mehr und mehr zu schärfen und klar zu halten. Dennoch denke ich, dass sich die meisten Menschen in sehr vielen Momenten ihres Lebens mehr Klarheit und eine deutlichere Ausrichtung, man könnte sagen, einen "inneren Kompass", der ihnen die richtige Richtung zeigt, wünschen würden.

Unsere menschlichen Sinne Hören, Riechen, Schmecken, Sehen, Tasten und der berühmte 6. Sinn (unter dem die feineren Wahrnehmungen wie Hellsehen, Hellhören, Hellfühlen, Hellspüren, Hellwissen u.a. zu verstehen sind) spielen eine große Rolle, wenn es um das Erfahren dieser inneren Richtungsweisung geht. Ja, sie sind sogar die Grundvoraussetzung für eine klare innere Ausrichtung. Unter "Sinn" verstehen wir die Wahrnehmung von äußeren und inneren Reizen über physische und nichtphysische Sinnesorgane. Ein natürliches, gesundes Aufnehmen über die physischen Sinne ist dabei Voraussetzung für jede Form der übersinnlichen Wahrnehmung. 

Doch in welcher Hinsicht hängt der "innere Kompass" mit den Sinnen zusammen? Meiner Meinung nach besteht der Zusammenhang darin, wie klar und deutlich wir in der Lage sind wahrzunehmen, was für uns selbst stimmig, gut und individuell richtig ist. Dies hängt wiederum mit der Achtsamkeit zusammen, mit der wir über unsere Sinne der Welt und den Reizen begegnen. Das heißt, wir sollten uns immer fragen: Spüre ich, ob etwas gut für mich ist oder nicht?

Wir sind heute ständig irgendwelchen Reizüberflutungen ausgesetzt (zu viel Lärm, zu viele optische Eindrücke etc.) und selbst die Nahrung, die wir tagtäglich aufnehmen, hat oft nichts mehr mit ihrem natürlichen Ursprung zu tun. Auch, wenn wir uns nicht für ein Leben abseits der Zivilisation entscheiden, können wir einiges tun, um unsere Sinne möglichst klar zu halten. Das kann z.B. damit beginnen, dass wir darauf achten, möglichst unverarbeitete Nahrung aufzunehmen, uns bei kosmetischen Produkten für die natürlichste Variante entscheiden oder beim Medienkonsum darauf achten, was und wie lange wir etwas konsumieren. Je achtsamer wir dabei vorgehen, desto klarer und unvernebelter werden unsere Sinneswahrnehmungen. Daraus leitet sich dann z.B. auch ab, dass wir ein untrügliches Gespür dafür bekommen, was uns gut tut und was nicht. Das betrifft alle Bereiche unseres Lebens - von der Ernährung bis zu den Beziehungen, die wir führen. 

Durch mehr Achtsamkeit unseren Sinnen gegenüber und der Natürlichkeit, die wir in unser Leben bringen, ist es für uns immer mehr möglich, diesen "inneren Kompass", den jedes Wesen in sich hat, besser wahrzunehmen, ihn zu stärken und der Richtung, in die er uns weist, vertrauensvoll zu folgen. 

"Übertriebene Farben gefährden das Sehen. Überstiegene Töne töten das Hören. Überspitzte Kost kostet den Geschmack. Überreizte Erregung erregt Unnatürlichkeit. Überhäufter Besitz besitzt den Besitzenden. Also der Erwachte: Ihn verleitet nichts Zeitliches. Ihn leitet das Zeitlose." 

Laotse

Was Putzen mit Meditation zu tun hat

In den vergangenen Jahren habe ich öfters Zeit in unterschiedlichen Ashrams in Indien verbracht. Seit ich ungefähr zehn Jahre alt war, träumte ich davon, in dieses bunte Land zu reisen und so es war kaum verwunderlich, dass es sich für mich fast wie ein Nachhausekommen anfühlte, als ich zum ersten Mal indischen Boden betrat. Ich begann Yoga zu praktizieren und fand heraus, dass es neben dem bekannten Hatha Yoga auch das Karma Yoga gibt. 

Dies ist der Weg des Handelns oder selbstlosen Dienens. Es geht dabei neben anderen Aspekten darum, völlig präsent zu sein in seinem Tun, die ganze Aufmerksamkeit dem eigenen Handeln zu widmen - ohne gleichzeitig bestimmte Erwartungen an das Ergebnis zu haben. Das Schöne ist, dass man, um Karma Yoga zu praktizieren, keinen Kurs besuchen muss, sondern es eigentlich in jedem Augenblick leben kann, vor allem aber dann, wenn man etwas uneigennützig tut. In vielen spirituellen Gemeinschaften versteht man unter Karma Yoga vor allem Hausarbeit zu verrichten wie Putzen, Bügeln, handwerkliche Tätigkeiten oder andere Arbeiten, die der Gemeinschaft dienen. Dabei wird großer Wert darauf gelegt, dass man seine Aufmerksamkeit voll und ganz auf das richtet, was man gerade tut. Häufig wird gesagt, dass Meditation die beste Technik sei, um den Geist zu fokussieren und zu beruhigen. In meinen Augen ist Karma Yoga genauso dafür geeignet, um Zentrierung zu üben. Wenn wir beim Verrichten alltäglicher Tätigkeiten wie Zähneputzen, Geschirrspülen oder dem Wohnungsputz ganz bei dem sind, was wir tun und uns nicht von Gedanken an die Vergangenheit oder Zukunft ablenken lassen, ist das ein ganz wunderbares Training für einen zentrierten Geist. Gelingt es uns, diese Zentrierung zum großen Teil in unser Leben zu integrieren, hat das unglaublich positive Auswirkungen. Durch einen fokussierteren Geist können wir die Zeit dehnen und uns damit aus dem Strudel der Alltagshektik entfernen. Ich glaube, wir alle haben mittlerweile bemerkt, dass wir in einer Epoche leben, in der sich vieles verändert und das teilweise in rasanter Geschwindigkeit. Wir können dieser Schnelligkeit größtenteils entrinnen, indem wir mehr und mehr im Moment leben und dies ständig üben. Ich finde, beim Putzen gelingt das besonders gut. Eine kleine Hilfe kann dabei auch sein, sich innerlich das aufzusagen, was man gerade tut wie etwa "Ich putze das Waschbecken", "Ich spüle das Geschirr" oder "Ich schneide das Gemüse". Das klingt jetzt vielleicht etwas banal, kann aber sehr unterstützend sein. Es soll hier außerdem nicht verschwiegen werden, dass ein zentrierter Geist auch unseren Körper und unsere Gesundheit unterstützt. Denn wenn wir im Augenblick und in unserem Körper präsent sind, wird dieser mit Bewusstsein gefüllt und energetisch aufgeladen. Jede Zelle kann dadurch sozusagen "leuchten".

Neben allen spirituellen und körperlichen Aspekten gibt es natürlich auch ganz "irdische" Vorzüge: Eine saubere und klare Umgebung gibt uns ein gutes Gefühl und wirkt harmonisierend auf Körper, Geist und Seele.

"Du reist immer aus der Vergangenheit in die Zukunft. Und das Hier und Jetzt ist gegeben, um die goldene Mitte zu leben."

Andrea InEssenz